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Wie viel Zeit ist in Ordnung?

Diese Werte lehnen sich an die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an. Sie sind eine Orientierung, keine Stoppuhr – wichtiger als die Minutenzahl ist, was Ihr Kind sonst noch am Tag macht.

Empfohlene tägliche Mediennutzung nach Alter
AlterBildschirmHörenWorauf es ankommt
3 bis 5 Jahrebis 30 Minutenbis 45 MinutenNur gemeinsam und in kurzen Abschnitten. Was gesehen wurde, danach besprechen.
6 bis 9 Jahrebis 45 Minutenbis 60 MinutenMit dem Schulanfang wird der Bildschirm zum Thema. Feste Zeiten helfen mehr als tägliches Verhandeln. Hausaufgaben am Rechner zählen nicht mit.
10 bis 12 Jahrebis 60 Minutenbis 60 MinutenAb hier bewährt sich ein Wochenbudget statt einer Tagesgrenze: rund sieben Stunden, die Ihr Kind selbst einteilt. Das übt genau die Selbststeuerung, um die es geht.

Hausaufgaben am Rechner zählen nicht mit. Und: Ausnahmen sind erlaubt. Ein Filmabend in der Familie ist etwas anderes als eine Stunde allein am Tablet.

Woher diese Zahlen kommen

Die Werte folgen den Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die Mediennutzung in Familien; für die Jüngsten decken sie sich mit den Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation. Die BZgA betont ausdrücklich, dass es sich um Orientierungswerte handelt und Ausnahmen dazugehören. Fachleute sind sich einig, dass die Frage "Was macht das Kind stattdessen?" wichtiger ist als die Minutenzahl: Wenn Schlaf, Bewegung, Freundschaften und gemeinsame Zeit nicht zu kurz kommen, ist die Stoppuhr zweitrangig.

Empfehlungen

Aufgenommen haben wir nur Angebote, die werbefrei oder öffentlich-rechtlich sind, nichts kosten und ohne Anmeldung funktionieren. Die Liste prüfen wir einmal im Schuljahr.

7 Jahre

Suchen und Finden

  • fragFINN (öffnet in einem neuen Fenster)

    fragFINN e. V. · ab 6 bis 12 Jahre

    Kindersuchmaschine mit einer geprüften Liste geeigneter Seiten. Der richtige Ausgangspunkt für Referate und Hausaufgaben – und eine gute Gelegenheit zu erklären, warum eine normale Suchmaschine für Kinder ungeeignet ist.

  • Internet-ABC (öffnet in einem neuen Fenster)

    Landesmedienanstalten · ab 6 bis 12 Jahre

    Lernmodule zum sicheren Surfen, am Ende gibt es den Surfschein. Für Kinder und Eltern getrennte Bereiche. Wenn Sie nur eine Seite dieser Liste ansehen, dann diese.

Lernen

  • Mauswiesel (öffnet in einem neuen Fenster)

    Hessisches Kultusministerium · ab 6 bis 11 Jahre

    Das Lernportal des Landes Hessen für die Grundschule, geordnet nach Fächern und Themen. Kostenfrei, werbefrei, ohne Anmeldung – und es passt zum hessischen Lehrplan.

  • Unser eigener Lernbereich

    unsere Schule · ab 6 bis 10 Jahre

    Üben in Mathematik, Deutsch und Sachunterricht mit Aufgaben aus unserem Unterricht, dazu die Lernspiele Zahlentaucher und Wortdrache. Anmeldung mit Klassencode und Bildpasswort, ohne Namen. [Adresse der Lernbereichsseite eintragen]

  • Planet Schule – Grundschule (öffnet in einem neuen Fenster)

    SWR und WDR · ab 6 bis 12 Jahre

    Filme und Lernspiele zu Sachthemen, sortiert nach Fach und Klassenstufe. Öffentlich-rechtlich, werbefrei.

Wissen und Nachrichten

Hören

Spielen

  • Seitenstark (öffnet in einem neuen Fenster)

    Seitenstark e. V. · ab 6 bis 12 Jahre

    Zusammenschluss geprüfter Kinderseiten mit Spielen, Wissen und einem moderierten Chat. Wenn Ihr Kind selbst stöbern möchte, ist das der sicherste Startpunkt.

  • Klick-Tipps (öffnet in einem neuen Fenster)

    jugendschutz.net und Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest · ab 6 bis 12 Jahre

    Medienpädagoginnen und eine Kinderredaktion suchen wöchentlich gute Seiten und Apps heraus. Praktisch, wenn Sie eine App bewerten wollen, die Ihr Kind sich wünscht.

Für Eltern

Das Wichtigste in einfacher Sprache
  • Kinder brauchen Zeit ohne Bildschirm.
  • Für Kinder von 6 bis 9 Jahren sind etwa 45 Minuten am Tag genug. Hausaufgaben am Computer zählen nicht dazu.
  • Machen Sie feste Regeln. Zum Beispiel: Beim Essen ist kein Handy dabei. Nachts bleiben die Geräte aus dem Kinderzimmer.
  • Schauen Sie sich manchmal gemeinsam an, was Ihr Kind mag. Fragen Sie nach. Das schützt mehr als ein Verbot.
  • Sagen Sie Ihrem Kind: Du darfst mir alles erzählen. Auch wenn etwas schiefgegangen ist. Du bekommst dafür keinen Ärger.
  • Gute Seiten für Kinder finden Sie oben in unserer Liste. Sie sind kostenlos und ohne Werbung.
  • Wenn Sie Fragen haben: Sprechen Sie uns an. Wir helfen gern.

Was tun, wenn …

Die zehn Fragen, die uns an Elternabenden am häufigsten gestellt werden.

Mein Kind wünscht sich ein eigenes Handy.

Fragen Sie zuerst, wofür genau – Erreichbarkeit auf dem Schulweg ist etwas anderes als der Klassenchat. Für Erreichbarkeit reicht ein einfaches Telefon ohne Internet. Wenn es ein Smartphone wird: gemeinsam einrichten, Jugendschutz aktivieren, und vorher den Mediennutzungsvertrag ausfüllen. In der Grundschule ist ein eigenes Smartphone selten nötig; der Druck kommt meist aus der Klasse, nicht vom Bedarf.

In der Klasse gibt es eine WhatsApp-Gruppe.

WhatsApp ist erst ab 13 Jahren zugelassen, Grundschulkinder haben dort nichts verloren – das dürfen Sie ruhig deutlich sagen, auch gegenüber anderen Eltern. Wenn eine Gruppe besteht: Lesen Sie mit, solange Ihr Kind einverstanden ist, und vereinbaren Sie, dass es Ihnen unangenehme Nachrichten zeigt. Kettenbriefe mit Drohungen sind ein häufiger Grund für Angst bei Kindern – nehmen Sie sie ernst und löschen Sie sie gemeinsam.

Beim Ausschalten gibt es jedes Mal Streit.

Kündigen Sie das Ende an, bevor es kommt: fünf Minuten vorher, und lassen Sie das Level oder die Folge zu Ende spielen. Ein Spiel mitten im Level abzubrechen fühlt sich für Kinder an, als würde man ihnen ein Buch aus der Hand reißen. Was dauerhaft hilft, ist nicht mehr Strenge, sondern Vorhersehbarkeit: gleiche Zeiten an gleichen Tagen.

Mein Kind hat etwas gesehen, das ihm Angst macht.

Bleiben Sie ruhig und schimpfen Sie nicht – auch dann nicht, wenn eine Regel gebrochen wurde. Lassen Sie das Kind erzählen, ordnen Sie ein, was es gesehen hat, und bleiben Sie am Abend in der Nähe. Wer einmal Ärger dafür bekommt, dass er etwas erzählt, erzählt beim nächsten Mal nichts mehr. Bei strafbaren Inhalten können Sie sich an jugendschutz.net wenden.

In einem Spiel soll mein Kind etwas kaufen.

Schalten Sie In-App-Käufe im Gerät ab und hinterlegen Sie kein Zahlungsmittel im Kinderprofil. Erklären Sie, dass diese Angebote absichtlich so gebaut sind, dass man kaufen möchte – das ist keine Schwäche des Kindes, sondern das Geschäftsmodell. Wenn doch etwas gekauft wurde: Bei Kindern unter sieben Jahren sind solche Käufe unwirksam, Sie können das Geld zurückfordern.

Darf ich Fotos meines Kindes ins Netz stellen?

Fragen Sie Ihr Kind – auch kleine Kinder können sagen, ob sie ein Bild mögen. Rechtlich haben Kinder ein eigenes Recht am Bild, und was einmal öffentlich ist, bleibt es. Vermeiden Sie Aufnahmen, die peinlich werden könnten, und solche, die Wohnort, Schule oder Namen preisgeben. Dasselbe gilt für Fotos anderer Kinder: Die gehören nur mit Einverständnis der Eltern ins Netz.

Mein Kind will auch YouTube schauen.

Nutzen Sie feste Kanäle statt der Startseite und schalten Sie die automatische Wiedergabe ab – der Vorschlagsmechanismus ist das eigentliche Problem, nicht das einzelne Video. Für Grundschulkinder sind die Mediatheken von KiKA, Maus und ARD die ruhigere Wahl: gleiche Inhalte, keine Werbung, kein Sog. Wenn YouTube, dann gemeinsam ausgewählte Playlists.

Mein Kind spielt ein Spiel ab 12, alle anderen dürfen das.

Die Altersfreigabe der USK ist keine Empfehlung, sondern eine Einschätzung, ab wann Inhalte verkraftbar sind. Schauen Sie sich das Spiel zehn Minuten selbst an, bevor Sie entscheiden – oft klärt sich die Frage dabei von allein. Und "alle anderen dürfen" stimmt fast nie; ein kurzer Anruf bei zwei anderen Eltern hilft.

Hausaufgaben am Tablet – zählt das zur Bildschirmzeit?

Nein. Was für die Schule gemacht wird, zählen wir nicht mit; sonst wird Lernen zur Strafe. Achten Sie aber darauf, dass die Hausaufgaben nicht unbemerkt ins Spielen übergehen – ein anderer Raum oder ein anderes Gerät hilft, die beiden Dinge zu trennen.

Ich habe selbst das Gefühl, zu viel am Handy zu sein.

Dann fangen Sie dort an. Kinder übernehmen den Umgang mit Medien vor allem durch Zusehen, nicht durch Belehrung. Ein bildschirmfreier Ort in der Wohnung, für alle gleich, wirkt mehr als jede Regel, die nur für Kinder gilt. Das ist die unbequemste Erkenntnis der Medienerziehung – und die wirksamste.

Was hinter den Angeboten steckt

Über die Chancen digitaler Medien reden Anbieter selbst genug. Hier steht, was sie ungern erwähnen – nicht um Angst zu machen, sondern weil man sich nur gegen etwas wehren kann, das man kennt.

Die Aufmerksamkeit Ihres Kindes ist das Produkt

Kostenlose Apps verdienen daran, dass Menschen möglichst lange bleiben. Automatische Wiedergabe, endloses Scrollen, tägliche Belohnungen und Benachrichtigungen sind keine Bequemlichkeiten, sondern sorgfältig entwickelte Haken. Wenn Ihr Kind nicht aufhören kann, liegt das nicht an mangelnder Selbstbeherrschung – es kämpft gegen Teams von Fachleuten, die genau dafür bezahlt werden.

Über Kinder werden Daten gesammelt

Viele Dienste erfassen, was ein Kind wann und wie lange tut, und bauen daraus ein Profil. Für Werbung, die auf Kinder zielt, gelten zwar Grenzen – durchgesetzt werden sie selten. Faustregel: Was nichts kostet und keine Werbung zeigt, wird auf andere Weise bezahlt. Deshalb stehen in unserer Liste oben fast nur öffentlich-rechtliche und öffentlich finanzierte Angebote.

Glücksspielmechanik in Kinderspielen

Überraschungskisten, Lootboxen und zeitlich begrenzte Angebote arbeiten mit denselben Mustern wie Spielautomaten: ungewisser Gewinn, Verlustangst, künstliche Eile. Kinder können das nicht durchschauen; das ist keine Schwäche, sondern eine Frage der Hirnentwicklung. Schalten Sie In-App-Käufe ab, bevor es ein Thema wird.

Der Vorschlagsmechanismus ist das Problem, nicht das einzelne Video

Ein Kind sucht ein harmloses Video und bekommt danach automatisch das nächste, immer etwas aufregender. So landen Kinder bei Inhalten, die niemand ausgewählt hat – über Schönheitsideale, Gewalt oder Selbstverletzung. Feste Kanäle und abgeschaltete automatische Wiedergabe wirken deshalb mehr als jedes Zeitlimit.

Altersgrenzen sind eine Fiktion

Die meisten Dienste fragen das Alter ab und glauben der Antwort. Ein Kind, das eine Jahreszahl ändert, ist plötzlich erwachsen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass "ab 13" irgendetwas verhindert – die einzige wirksame Grenze sind die Einstellungen im Gerät und das Gespräch zu Hause.

Auch wir sind nicht neutral

Unsere Schule betreibt selbst einen Lernbereich, in dem Kinder am Bildschirm üben. Wir halten das für sinnvoll, weil die Aufgaben zum Unterricht gehören, es keine Werbung gibt und keine Namen gespeichert werden. Trotzdem gilt: Auch unsere Lernspiele sind Bildschirmzeit. Wenn Ihr Kind an einem Tag genug hatte, lassen Sie es weg – wir rechnen niemandem nach, wie oft geübt wurde.

Wenn es ernst wird

Vier Lagen, in die Familien geraten können. Zu jeder steht, woran Sie es merken, was zu tun ist – und was Sie besser lassen. Der letzte Punkt ist jeweils der wichtigste, weil gut gemeinte Reaktionen häufig schaden.

Jemand nimmt online Kontakt zu Ihrem Kind auf

Woran Sie es merken: Ihr Kind hat einen neuen "Freund", den es nur online kennt, wird bei Nachfragen einsilbig, verbirgt den Bildschirm, bekommt Geschenke oder Spielwährung, oder soll etwas geheim halten.

Was Sie tun: Ruhig bleiben und zuhören. Sagen Sie ausdrücklich, dass Ihr Kind nichts falsch gemacht hat. Sichern Sie Nachrichten und Bildschirmfotos, bevor Sie etwas löschen – sie sind später das Beweismittel. Melden Sie das Profil beim Dienst und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei; Kontaktaufnahme zu sexuellen Zwecken ist strafbar, auch im Versuch.

Was Sie nicht tun: Schreiben Sie nicht selbst im Namen Ihres Kindes zurück und stellen Sie die Person nicht zur Rede. Beides warnt sie und vernichtet Spuren. Und machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe – Täter suchen gezielt Kinder, die Ärger befürchten.

Ihr Kind wird online ausgegrenzt oder beleidigt

Woran Sie es merken: Rückzug nach dem Blick aufs Handy, plötzliche Bauchschmerzen vor der Schule, gelöschte Konten, Angst vor der Klassengruppe, Schlafprobleme.

Was Sie tun: Bildschirmfotos mit Datum sichern. Die Klassenlehrkraft einbeziehen – Mobbing endet fast nie ohne Erwachsene, und in der Grundschule kennen wir alle Beteiligten. Bei Drohungen oder Bildern Anzeige erstatten. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind einen Ort ohne Gruppe hat: Sport, Musik, Nachbarskinder.

Was Sie nicht tun: Nehmen Sie Ihrem Kind nicht das Handy weg – das fühlt sich wie eine Strafe für das Opfer an und ist der häufigste Grund, warum Kinder nichts mehr erzählen. Antworten Sie auch nicht selbst in der Gruppe.

Ihr Kind hat sexualisierte Inhalte gesehen oder verschickt

Woran Sie es merken: Auffällige Sprache oder Bilder, plötzliches Interesse an Themen, die nicht zum Alter passen, Nervosität beim Blick aufs Gerät, Nachfragen, die Sie überraschen.

Was Sie tun: Sachlich bleiben und einordnen, was das Kind gesehen hat, ohne Details abzufragen. Wenn Bilder von Kindern im Spiel sind, auch selbst aufgenommene: Nicht weiterleiten, nicht in der Klassengruppe verbreiten – schon das kann strafbar sein. Wenden Sie sich an die Polizei und an das Hilfetelefon unten, dort wird Ihnen gesagt, was der nächste Schritt ist.

Was Sie nicht tun: Reagieren Sie nicht mit Beschämung. Kinder, die einmal das Gefühl hatten, für so etwas ausgeschimpft zu werden, erzählen beim nächsten Mal nichts – und das nächste Mal ist möglicherweise das ernstere.

Ihr Kind verändert sich

Woran Sie es merken: Es zieht sich zurück, schläft schlecht, verliert das Interesse an Dingen, die ihm wichtig waren, wird gereizt, wenn ein Gerät weg ist, oder spricht abfällig über sich selbst und seinen Körper.

Was Sie tun: Sprechen Sie es an, ohne es an die Mediennutzung zu knüpfen – oft steckt etwas anderes dahinter. Suchen Sie das Gespräch mit uns; Klassenlehrkraft und Schulleitung sind daran gewöhnt und ziehen bei Bedarf die Beratungsstellen hinzu. Bei anhaltenden Veränderungen gehen Sie zur Kinderärztin.

Was Sie nicht tun: Warten Sie nicht ab, bis es "von allein wieder wird", und deuten Sie es nicht vorschnell als Mediensucht. Diese Diagnose stellt niemand am Küchentisch.

Wo Sie Hilfe bekommen

Alle Angebote sind kostenfrei und anonym. Sie müssen nichts beweisen, um dort anzurufen – ein ungutes Gefühl reicht.

  • 116 111Kinder- und Jugendtelefonfür Ihr Kind selbst – kostenfrei, anonym, auch vom HandyMontag bis Samstag, 14 bis 20 Uhr
  • 0800 111 0 550Elterntelefonfür Sie, auch bei Unsicherheit oder ÜberforderungMontag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 19 Uhr
  • 0800 22 55 530Hilfetelefon Sexueller Missbrauchfür Betroffene, Angehörige und alle, die ein Kind schützen wollenMontag, Mittwoch, Freitag 9 bis 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag 15 bis 20 Uhr
  • 110Polizeibei Bedrohung, Erpressung oder Verdacht auf eine Straftatjederzeit

Und Sie können jederzeit uns ansprechen. Wir sind keine Beratungsstelle, aber wir kennen Ihr Kind, und wir wissen, an wen wir weiterleiten.

Der Familien-Medien-Check

Acht Fragen, zwei Minuten. Am Ende stehen ein bis drei Vorschläge – kein Punktestand und keine Bewertung. Ihre Antworten bleiben in Ihrem Gerät: Sie werden nicht gesendet und nicht gespeichert.

  1. Wissen Sie ungefähr, wie viel Zeit Ihr Kind täglich am Bildschirm verbringt?

  2. Gibt es bei Ihnen feste Regeln, die alle kennen – auch die Erwachsenen?

  3. Sehen, hören oder spielen Sie manchmal gemeinsam mit Ihrem Kind?

  4. Bleiben Geräte nachts außerhalb des Kinderzimmers?

  5. Sind Mahlzeiten bei Ihnen bildschirmfrei?

  6. Legen Sie Ihr eigenes Handy weg, wenn Ihr Kind Ihnen etwas erzählt?

  7. Wissen Sie, welche Seiten, Spiele und Apps Ihr Kind nutzt?

  8. Würde Ihr Kind es Ihnen sagen, wenn ihm online etwas unangenehm ist?

Unser Mediennutzungsvertrag

Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind aus, was bei Ihnen gelten soll, ergänzen Sie eigene Punkte und drucken Sie das Ergebnis aus. Ein Blatt an der Küchenwand beendet erfahrungsgemäß das tägliche Verhandeln – und ja, auch die Erwachsenen unterschreiben.

Ergibt einen Handzettel mit Zeitempfehlungen, Antworten und Linkliste – ohne die anklickbaren Teile. Gedacht für den Elternabend und für Familien ohne Internet zu Hause.

Dieser Ratgeber wurde von unserer Schule zusammengestellt. Andere Schulen dürfen ihn übernehmen – sprechen Sie uns an.